Vollmond – für Jupp ne ganz besonndere Nacht

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Hier die Story warum das so ist:

Ein paar Wochen später, betete der Pastor mit mir und wies diese scheiß Dämonen in meinem Körper, die mich an die  Drogensucht versklavten und ketteten, in die Schranken! Ca. zwei Wochen nach dem Gebet, veränderte sich mein Leben auf krasse, ja für mich nie möglich gehaltene Art und Weise

Das Rauchen einer Zigarette ekelte mich plötzlich an, und ich stellte sie einfach ins Regal. Zweimal nahm ich noch eine Kippe aus der Packung um mir damit einen Joint zu drehen und ihn zu rauchen. Nach ein paar Zügen wurde mir total übel. Das Kiffen das mich früher so entspannte, versetzte mich plötzlich in Panik. Ich musste meine Wohnung verlassen, um mich wieder zu beruhigen. Den letzten Pickel Dope verschenkte ich dann. Mit dem Saufen war es dann auch schnell vorbei. Die Behandlung durch das Methadon stand kurz vor dem Ende. Als die Dosierung nur noch sehr gering war bekam ich wieder einmal starke Schmerzen und Entzugserscheinungen. Um mich abzulenken, hörte ich Musik. Der Text erzählte von Jesus, der uns einen Tisch deckt im Angesicht unserer Feinde. Ich fing an zu Beten wie ich noch nie zuvor gebetet hatte. Ich schrie und flehte: „Hey Jesus, wenn es Dich wirklich gibt, dann zeig Deine Macht. Du musst jetzt was machen Jesus, ich komm nicht mehr klar. Der Entzug ist so derbe und krass für mich, ich halte es nicht mehr aus. Wenn jetzt nicht irgendetwas passiert, lauf ich mitten in der Nacht los, hohl einen Dealer aus dem Bett, besorge mir Heroin und jage mir diese scheiß Spritze in die Vene. Die Sucht ist einfach stärker als ich. Hey, Jesus Du siehst wie ich hier auf meinem Bett  liege und mein ganzer Körper am zucken und am zappeln ist, wie ich mit dem Kopf durch die Wand will!“ Immer noch hörte ich irgendwie der Musik zu. Ich war körperlich ziemlich am Ende, völlig kraftlos. In meinem Kopf spulten sich immer wieder die gleichen Gedanken ab. Nur einen Druck machen, nur einen ganz kleinen, dann würde es ihm wieder gut gehen und die Höllenschmerzen währen weg. Doch ich wusste auch, dass dann alles wieder von vorne anfängt. Immer wieder, Tag ein, Tag aus, der gleiche Horror. Heroin besorgen, Heroin spritzen, Heroin verkaufen, immer und immer wieder die gleiche Kacke! Durch den Kopfhörer auf meinen Ohren hörte ich plötzlich diese Worte:

 

Ich bin der Herr dein Hirte,  dir wird es an nichts fehlen.  Ich weide dich auf saftigen Wiesen und  führe dich zu frischen Wasserquellen. Ich gebe dir neue Kraft, und leite dich auf sicheren Wegen, weil ich der gute Hirte bin. Und gehst du auch durch dunkle Täler, fürchte dich nicht, denn ich, Jesus bin bei dir. Ich beschütze dich mit meinem Hirtenstab. Ich lade dich ein und decke dir den Tisch vor den Augen all deiner Feinde. Ich begrüße  dich wie ein  Hausherr  seinen Gast und  gebe  dir mehr  als genug. Meine Güte und Liebe werden dich  begleiten dein  Leben lang;  in meinem Haus darfst  du für  immer Wohnen!  Psalm 23

 

Dabei schaute ich aus dem Fenster. Es war tiefste schwarze Nacht und der Vollmond stand hell erleuchtet am Himmel. Plötzlich hatte ich diese Vision, dass Jesus hinter dem Mond hervor kam und mich anlächelte. Jesus schien zu sagen: „Hallo Jupp, glaubst du wo du mich jetzt endlich erkannt hast und mich bittest clean zu werden, werde ich deine Gebete nicht erhören? Dein ganzes Leben schon halte ich dich in meiner Hand. Hab Vertrauen zu mir und glaube. Halte durch und du wirst von meiner Gnade erfahren. Du wirst erleben wie es ist, frei von Drogensucht zu leben.“ Plötzlich lag ich wieder auf meinem Bett und der Heilige Geist war das erste Mal spürbar in meinem Zimmer. Ich wurde ganz ruhig und dachte mir, was für ein Kracher ist das denn. Ich weiß nicht  mehr wie lange ich dort so gelegen hab, aber ich habe diese Nacht überstanden, ohne mir Heroin zu besorgen. Ca. 60 Tage lang konnte ich in den Nächten nicht einschlafen und drehte mich von einer Seite auf die andere. Aber der beschissene Suchtdruck war verschwunden. Und die Vision hat sich erfüllt. Ich war plötzlich frei, vollkommen geheilt. Es ist schön diese Welt mit klarem Verstand anzuschauen. Sich an den kleinen Dingen im Leben zu freuen, z.B. wenn meine Tochter sich aufregt, oder wenn sie lacht. Ein wunderschönes neues  Leben. Danke Jesus!

 

Ich hatte mein altes kaputtes Drogenleben tatsächlich hinter mir gelassen. Morgens aufzuwachen und keinen körperlichen Schmerz vom Heroinentzug zu spüren ist einfach nur herrlich. Ich fühle mich in meinem neuen Leben sehr wohl, kann manchmal einfach nur staunen. Wie mein neues Leben, mein fühlen, schmecken, riechen, hören + sehen, meine Gedanken + mein Handeln beeinflusste. Wie ich mich verändere, ja wie ich langsam ein ganz anderer, neuer Mensch (wurde) werde!

Ja der Vollmond, er schien auch die letzen Beiden Nächte wieder hell erleuchtet vom Himmel und erinnerte mich wieder an jene Nacht im Spätsommer 2001

Die ganze Story – Vom Junkie zum Jesusfreak kannst du hier auf unserem Blog finden!

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