Von Kampfhunden und Verwirrten!

 

Meine Tochter Roxanne war damals 8 Jahre alt und spielte im Sandkasten vom Stadtpark. Unsern Hund, ein 6 Jahre alter Stafford/Boxermischling hatten wir auch mit dabei. Benji war sehr gut erzogen, ein absolut familientaugliches Tier, mit dem meine Tochter viel Spaß hatte. Die beiden waren zwei echte Freunde und Spielkameraden.

Sie spielten verstecken, nachlaufen oder Roxanne benutzte ihn auch manches Mal als Schaukelpferd, oder zum schmusen und kuscheln. Benji war ihr ein treuer Gefährte. Die beiden waren einfach unzertrennlich in einander verliebt. Damals ereignete sich Folgendes: Ich saß auf einer Bank und las eine Zeitung.

Plötzlich, tauchten drei Jugendliche auf. Einer von ihnen hatte einen noch relativ jungen Pitbull an der Leine. Er nahm dem Kampfhund die Leine ab und eh ich mich versah sagte er „FASS!“ In Sekundenbruchteilen hatte sich der Hund in Benji´s Fell zerbissen. Ich zog meinem Hund am Schwanz um die beiden irgendwie auseinander zu bekommen. Die drei Halbstarken, so will ich sie mal nennen, griffen nun auch mich an. Sie würgten, schlugen, traten mich und rissen mir büschelweise die Haare aus. Das schienen echt wahre Helden zu sein. Roxanne schrie immer lauter und wollte mir zu Hilfe kommen. Ich rief ihr zu, sie solle nur ja von dem Chaos wegbleiben. Als die drei genug hatten, verschwanden sie mit ihrem Hund. Kurz darauf kamen zwei Polizisten und fragten, was denn passiert war. Es hätte jemand auf der Wache angerufen und ne Schlägerei gemeldet. Ich schilderte ihnen den Vorfall wollte aber keine Anzeige machen. Als wir dann den Park kurze Zeit später verlassen wollten, tauchten die drei plötzlich noch mal auf. Ruck zuck hatte ich wieder ne Faust im Gesicht. Dabei flog mir ein Zahn aus dem Mund. Nu hatte ich die Faxen dicke und ging zur Wache und machte doch noch eine Anzeige. In der späteren Gerichtsverhandlung wurde der Zahnausschläger noch wegen anderer Delikte angeklagt und zu einer Haftstrafe verurteilt. Letztes Jahr nun begegnete ich ihm wieder. Ich stand mit der Straßenzeitung, damals noch im Eingang vom Kaufpark. Er ging in Begleitung einer Frau an mir vorbei, blieb dann stehen, drehte sich um und fragte mich: „Bist du nicht der Jürgen Weßel?“ Ich erkannte ihn zuerst nicht, hatte die Sache von damals auch gar nicht mehr auf´m Schirm. Ich sagte: „Ja der bin ich, wieso!? Plötzlich veränderte er auf sehr krasse Weise sein Verhalten. Sein Innerstes schien förmlich zu explodieren.  Mit ausgestrecktem Arm, fuchtelte er mit seinem Zeigefinger vor meinem Gesicht herum und schrie mich an: „Wegen dir Drogensüchtigem Arschloch hat man mir meinen Hund weggenommen. Wenn ich dich mal alleine erwische bring ich dich um. Sein Gesicht sah voll fratzenhaft dabei aus. Dieser Typ konnte sich gar nicht mehr beruhigen, zog nach kurzer Zeit dann aber mit seiner Begleitung weiter. Diese Aktion hinterließ bei mir damals einen echten Schrecken. Zirka ein halbes Jahr später und zwar wieder vorm Kaufpark, begegneten wir uns ein zweites Mal. Er trat mir erneut in der schon damals erlebten aggressiven Weise entgegen. Diesmal schrie er: „Es ist besser du bleibst mit deinem Rücken immer schön an der Wand, sonst hast du eines Tages ein Messer im Rücken, wenn ich dich erwische! Und guck mich gefälligst nicht an wenn ich mit dir rede!“ Er schrie eine ganze Weile und bespuckte mich. Ich war damals fassungslos, wusste die Sache gar nicht recht einzuordnen. Wie krank ist das denn? Einen Hund zu trainieren und als Waffe einzusetzen und zehn Jahre später immer noch zu glauben, dass es das normalste auf der Welt sei. Ja mir auch noch die Schuld für die Folgen solch einer Straftat zu geben, ist voll krass. Diese Welt in der ich lebe ist echt erschreckend und macht mich immer öfter fassungslos. Wie kaputt hat das Leben uns Menschen gemacht. Statt Liebe und Frieden herrscht Hass und Bedrängnis in unseren Köpfen. Mir wird es immer mehr bewusst.

Menschen die ihre Befriedigung woanders suchen als bei Jesus, die sich bewusst von Gott abwenden oder nix mit ihm zu tun haben wollen, sind wie wahnsinnige tollwütige Hunde, die neben der Quelle frischen Wassers stehen und in Steine und Sand beißen.   

Ja es ist wahr, der Mensch ist unfähig, auf die Quelle des Guten zu schauen. Dabei ist sie so nahe und jeder Zeit für uns zu erreichen. Wir müssen nur den Mund aufmachen und von ihr trinken und schmecken. Diese Quelle, ist wie frisches, lebendig machendes Wasser und bezeichnet den immerfort sprudelnden, erneuernden, heiligenden, kräftigenden und reinigenden Geist Gottes. Diese Power, die von Gott kommt, will in dir ein Feuer entfachen, das alle falschen Gedanken und Taten verzehrt. Das lässt mich gerade an den Film Uhrwerk Orange denken. Alex der Hauptdarsteller, ein ultrabrutaler Anführer einer Gang, kommt für lange Zeit in den Knast. Dort wird er, wegen guter Führung, für einen Versuch aus der Haft entlassen und in ein Sanatorium gebracht. Auf einem Stuhl sitzend fixiert man seinen Kopf, Arme und Beine. Klammern verhindern, dass er seine Augen schließen kann. Dann werden ihm Filme gezeigt, auf denen die Gräueltaten dieser Welt gezeigt werden. Nach wochenlanger Behandlung wird er als gebrochener Mensch aber, wie die Anstaltsleitung meint, geheilt entlassen. Nun zeigt der Film wie Alex all die Menschen wieder trifft und sie sich an ihm rächen. In den Wahnsinn getrieben, springt Alex durch ein geschlossenes Fenster. Als er nach dem Aufprall auf´s Straßenpflaster im Krankenbett wieder zu sich kommt, ist er wieder der ultrabrutale Freak von damals. Der Regisseur Stanley Kubrick, hat mit diesem Film ein wahrhaftes Meisterwerk geschaffen. Es zeigt die hoffnungslosen, ja törichten Versuche der Menschheit miteinander(nicht) klar zu kommen. Um das Bild eines tollwütigen oder absolut zum Gehorsam abgerichteten Hundes noch einmal zu gebrauchen; Der Mensch missbraucht das Tier für seine liederlichen Machenschaften, bedenkt aber nicht, dass er selber an den Fesseln eines äußerst boshaften Strippenziehers hängt. Die visionäre Nonne Anna Katharina Emmerich beschreibt in ihren Erzählungen /inneren Gesichten („Die bitteren Leiden unseres Herrn Jesus Christus folgendes“):… nach dem sie mit schrecklicher Stimme riefen: „Er  ist des Todes schuldig!“/… Während dieses Geschreis war jenes finstere Wüten der Hölle am schrecklichsten im Hause. Die Feinde Jesu waren wie von Satan berauscht und ebenso ihre Augendiener (Speichellecker) und hündischen Knechte, (die sie in der Gestalt schwarzer, langkralliger und aufrecht laufender Hunde sah). Es war, als rufe die Finsternis ihren Triumph über das Licht aus…/ Die Menschheit hat sich vom Anfang an, nachdem sie von Gott geschaffen war, von ihm abgewendet und sich seiner Herrlichkeit entzogen. Wir spielen sozusagen „Blinde Kuh“ mit uns selber. Anstatt von der Quelle des frischen Wassers dem (ewigen Leben) zu trinken, beißen wir auf Steine und lutschen Sand. Das dabei nur ein mangelhaftes, frustriertes, fratzenhaftes Menschengeschlecht entsteht, das in der Ferne von Gott lebt, aber keine heilsbringende Gemeinschaft mit Jesus erlebt, müsste doch nun wirklich jeder verstehen, oder? Aber die Wahrheit sieht echt ganz anders aus und macht mich voll traurig. Denn die Leute streiten sich. Nicht nur innerhalb der Familie kommt es zu Auseinandersetzungen, weil drei an Jesus glauben und zwei keinen Bock auf ihn haben oder umgekehrt. Zu lesen in Lukas 12,49-59 Jesus sagt dort: Ich bin zu euch gekommen, damit der Punk abgeht hier auf der Erde, es soll brennen!“ Was soll das nun wieder bedeuten? Heißt das etwa, wir sollen Bomben schmeißen und feuerlegende radikale Fundamentalisten werden? Natürlich nicht, auf gar keinen Fall! Jesus will dir damit sagen, dass er etwas ganz neues an den Start gebracht hat, etwas das es vorher noch nicht gab. Er will dass die Erkenntnis des Evangeliums in dir immer größer wird. Das dein Herz lichterloh brennt für Jesus und seine Sache. Er will alles was in dir noch gegen ihn spricht, abfackeln, ja es soll verbrennen! Jesus will den Geist Gottes in dir anzünden und dich auf Gottes Seite ziehen, weg von den durch geknallten, monstermäßigen Kampfhunden und Verwirrten in dieser Welt. Lass dich doch einfach von Jesus auf saftige, immer grüne Wiesen und an eine herrliche, immer sprudelnde Quelle von  frischem Wasser begleiten. Er alleine kennt diesen geheimnisvollen Ort der Ruhe, des Friedens, der Freude und der Erkenntnis des wahren Lebens. Es gibt nix vergleichbares, oder etwas das schöner ist, als sich sicher darüber zu sein, dass Gott real und erfahrbar ist. Zu glauben, also tief in meinem Herzen zu wissen, dass Jesus in meinem Leben gegenwärtig ist, macht mich immer „lebendiger“. Meine (Lebens-)Reise mit Jesus ist keine Wochenendveranstaltung auf einer kalten, harten, hölzernen Kirchenbank. Das wäre ja auch echt voll langweilig! Zu jeder Zeit ist Jesus für mich da und erreichbar! Und das will er auch so, ja er wartet förmlich darauf, dass ich mich bei ihm melde um mit ihm Gemeinschaft zu haben. Solche Momente sind ihm besonders wertvoll, danach verlangt sein Herz. Also mach endlich mal hinne Mensch!!! Mach auch du dein Herz auf und lass dich erobern von diesem verzehrenden Feuer. Einem Feuer herrlicher und heiliger Leidenschaft. (Dies ist keine Leidenschaft, die Leiden schafft), sondern Liebe und wahres Leben. Gott hat voll Bock darauf, denn genau dafür sind wir von ihm geschaffen worden. Wir sind erwählt mit ihm Gemeinschaft zu haben. Es läuft kein Mensch auf dieser Welt herum, den Gott nicht kennt und er will sie alle bei sich haben! Diese Einladung hält er schon immer für dich bereit. Ein Track von Mose gerappt, spricht Jupp voll aus dem Herzen:

„Der Himmel soll mein Zeuge sein, alle auf der Erde lauschen jetzt meinen Worten, was ich sage, soll so wirken, wie ein erhoffter Regenschauer an ausgetrockneten Orten. Sie sollen so nass machen, wie der Tau morgens die Blätter befeuchtet. Ich will Gottes Namen groß rausbringen, er ist der Beste, er hat erleuchtet, den Himmel und die Erde, ich rufe ihn bei seinem Namen, er ist für uns wie ein Schutzschild, ist perfekt, fällt aus jedem Rahmen, er ist treu und gerecht, er kann nicht betrügen, was er sagt, passt immer, Gott kennt keine Lügen. Doch seine Leute sind link und betrügen wie blöd, sie sind verdreht und verrückt, ja peinlich am Stück, bedankt man sich so für seine Geschenke? Wie seid ihr bloß drauf, bekloppt durch die Bänke, Gott hat euch schließlich selbst mal gemacht, hat euch versorgt und umhegt, von früh bis spät in der Nacht. 5. Mose 32, 1-6 (Text aus der Volxbibel)

Nimm dieses Geschenk von Gott, (Jesus Christus) pack es endlich  aus und lebe darin. Er will dich segnen!           juergen@kultshockk.de